Olga Meyer und das Tösstal

Die Autorin Olga Meyer hat in etlichen ihrer Bücher, wie „Anneli“ - „Sabinli“ - „Eine Stunde vor Tag“ oder „Gesprengte Fesseln“, das Leben im Tösstal beschrieben

Zwei Gründe motivieren den Verein für ein Ortsmuseum in Turbenthal das Andenken an die Schriftstellerin aufrecht zu erhalten. Liest man in den Werken Meyers erfährt man einiges über das frühere Leben im Tösstal - manchmal vermischt sich Reales mit der Phantasie.

Man stösst in den Büchern von Olga Meyer auch auf Figuren, deren Spuren man heute noch nachverfolgen kann. Im „Anneli“-Buch etwa fällt der Maler Alfred Marxer auf, dessen Arbeit - nämlich die Wappen am Turm der evangelischen Kirche in Turbenthal - man heute noch sieht.

Private Gegenstände der Schriftstellerin im Besitz des Vereins

Weiter ergab es sich aus der Ausstellungsreihe von 1998, dass Olga Dubs den Verein für ein Ortsmuseum beschenkte. Sie war eine Cousine von Olga Meyer und mit ihr sehr verbunden. Nach dem Tode der Schriftstellerin konnten die Verwandten noch Erinnerungsstücke auslesen. Sämtliche Gegenstände, die Olga Dubs damals zu sich nahm, sind heute im Besitz des Vereins für ein Ortsmuseum. Besonders erwähnenswert daraus ist das Fotoalbum mit einer Aufnahme vom „Tösstaler-Anneli“ als junge Frau. Olga Dubs aber hatte auch eine fast vollständige Sammlung der Werke Olga Meyers.

Blick in unsere Ausstellung

Zu sehen ist unter anderem eine originale „Chueri-Kunst“. Chueri hatte eine kleine Werkstatt nahe der Familie Lüssi. Er pflegte – zu einer Zeit, als man weder Radio noch Fernseher kannte - zur Unterhaltung für die Kinder „Kunst“ zu machen.

In Turbenthal erinnern eine Gedenktafel über der Haustüre beim "Annelihus" an der Tösstalstrasse 104 und der „Anneli-Brunnen“ im Dorfteil Hutzikon an die Schriftstellerin.

Der in der Ausstellung zu sehende Kaufbrief aus dem Jahre 1875 beweist, dass die Familie Lüssi tatsächlich in der Liegenschaft lebte.